Am 12. März 2026 durfte die Klasse 10-1 unserer Schule einen ganz besonderen Schultag erleben: Die Schülerinnen und Schüler waren zu Gast auf der didacta und dort sogar selbst Teil des offiziellen Programms.
Den Auftakt zu diesem besonderen Projekt bildete bereits zuvor ein Besuch des WDR an unserer Schule. Dabei stellte der WDR den Schülerinnen und Schülern seine Zeitzeugen-App zum Zweiten Weltkrieg vor und erprobte die Anwendung gemeinsam mit ihnen. Die Jugendlichen konnten die App kennenlernen, ausprobieren und direkt Rückmeldung dazu geben, wie sie aus ihrer Sicht im Unterricht funktioniert.
Im Anschluss wurde das Thema fächerübergreifend im Geschichts- und Deutschunterricht weitergeführt. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit den Erlebnissen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, vertieften historische Zusammenhänge und setzten sich zugleich sprachlich und inhaltlich mit den persönlichen Berichten auseinander. So verband das Projekt historisches Lernen mit Medienkompetenz und der Auseinandersetzung mit individuellen Lebensgeschichten.
Weil die Arbeit mit der App in der Klasse so gut funktionierte und die Erfahrungen der Jugendlichen für den WDR besonders interessant waren, erhielt die Klasse eine Einladung zur didacta. Dort sollten die Schülerinnen und Schüler die App einem größeren Publikum vorstellen und aus ihrer eigenen Perspektive berichten, wie sie sich im Unterricht einsetzen lässt und wie die digitale Form der Geschichtsvermittlung bei ihnen ankommt.
Im Rahmen des Programmpunkts „Zeitzeugen 1945: AR-App im Praxischeck mit Hauptschule Oberbarmen“ nahmen die Jugendlichen an einer Podiumsdiskussion teil. Sie berichteten von ihren Erfahrungen mit der App, beantworteten Fragen und gaben einen authentischen Einblick in die Arbeit im Unterricht. Dabei ging es nicht nur darum, die Anwendung vorzustellen, sondern vor allem um die Sicht der Lernenden: Was hat gut funktioniert? Was war spannend? Und wie kann eine digitale Anwendung dabei helfen, Geschichte greifbarer zu machen?
Für die Klasse war es eine besondere Erfahrung, auf einer großen Bildungsmesse nicht nur zuzuhören, sondern selbst als Expertinnen und Experten aus der Unterrichtspraxis gefragt zu sein. Neben dem eigenen Auftritt blieb natürlich auch Zeit, die Messe zu erkunden, weitere Angebote kennenzulernen und viele neue Eindrücke rund um Schule, Medien und Bildung zu sammeln.
Ein spannender und besonderer Tag für alle Beteiligten – und zugleich eine tolle Gelegenheit zu zeigen, wie wichtig die Stimme von Schülerinnen und Schülern ist, wenn es um die Frage geht, wie moderner und zeitgemäßer Unterricht gestaltet werden kann.





